Alkohol als Aphrodisiakum

Entgegen seinem Ruf ist Alkohol in der Tat ein leider oft missbrauchtes Aphrodisiakum. Ein Glas Champagner oder Sekt wirkt durchaus anregend und sexuell stimulierend. In größeren Mengen schlägt die Wirkung allerdings ins Gegenteil um.

Eine kleine Menge Alkohol regt die Durchblutung an und lässt Nervosität verschwinden. Sexuell gehemmte Menschen können sich mit Alkohol viel leichter dem anderen Geschlecht und der schönsten Nebensache der Welt nähern.

So wirkt der Alkohol auf uns

Soll der Alkohol stimulierend wirken, kommt es auf die richtige Dosierung an.

Alkohol kann das sexuelle Verlangen steigern
Alkohol als Aphrodisiakum – wie wirkt Alkohol anregend und stimulierend

Bereits ab einem Liter Bier oder zwei Gläsern Wein wirkt der Alkohol bei 99% der Männer alles andere als stimulierend. Bei Frauen stellt sich dieser negative Effekt wegen des geringeren Körpergewichts noch schneller ein.

Durch den Genuss von großen Mengen an Alkohol kommt es zu motorischen Störungen und Einschränkungen, Bewegungen verlangsamen sich und zeitweilige Potenzstörungen beim Mann stellen sich ein. Die richtige und in der Regel knapp bemessene Dosierung ist also entscheidend.

Konsumiert man oft und regelmäßig Alkohol, so nimmt er keinen positiven Einfluss mehr auf die Libido. Liegt sogar ein chronischer Alkoholmissbrauch vor, kann die sexuelle Leistungsfähigkeit dauerhaft beeinträchtigt werden.

Wie sehr uns der Alkohol stimuliert, hängt von der Menge des Alkohols, dem Geschlecht, Gewicht und Alter ab. Entscheidend ist auch, ob man unmittelbar vor dem Alkoholgenuss etwas gegessen hat und wie sehr man an Alkohol gewöhnt ist.

Alkohol und Sex

In geringer Dosis entspannt uns der Alkohol. Nervosität und Hemmungen gehen deutlich zurück. Es stellt sich eine leichte Erregung ein und die gesteigerte Durchblutung kann sich positiv auf die Erektion auswirken.

Schon in mittlerer Dosierung wird die Aussprache unklar, leichte motorische Störungen treten auf. Ein häufiges Erscheinungsbild sind sexuelle Aggression und Probleme mit dem Orgasmus.

Hat man dann richtig tief ins Glas geschaut, ist das der Zeitpunkt der völlig übertriebenen Emotionen. Die motorischen Störungen nehmen drastisch zu und die sexuelle Leistungsfähigkeit schwindet dahin.

Im völligen Delirium verfügt man weder über emotionale noch über körperliche Kontrolle. Sexuell ist nun gar nichts mehr zu machen.

Alkohol ist also zur sexuellen Stimulierung durchaus zu gebrauchen. Natürlich reagiert jeder Mensch etwas anders, darum einfach ausprobieren! Ein Sektfrühstück im Bett mit der oder dem Liebsten ist in jedem Fall etwas Besonderes und sorgt garantiert für eine prickelnde und erotische Stimmung.

Keinesfalls aber ist der Alkohol als ständige Hilfe zu betrachten, denn dann verliert er ganz schnell die gewünschte Wirkung.

Alkohol in großen Mengen, um in der Disco das „Objekt“ seiner Begierde „abschleppen“ zu können, ist absolut unangebracht und führt in aller Regel nicht zum Erfolg. Spätestens in intimer Zweisamkeit wird sich die negative und wenig stimulierende Wirkung des Alkohols körperlich bemerkbar machen.

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