Sumpf- und Feuchtzone – Kalmus

Kalmus -Acorus calamus

Aussehen: Der Kalmus hat fleischige Wurzelrhizome. Hier entspringen die schwertförmigen grünen und straff aufrecht stehenden Blätter. Sie sind mit den Blättern der Sumpf-Schwertlilie vergleichbar, lediglich duften die Blätter des Kalmus würzig. Die Sumpfpflanze kann eine Höhe bis 100 cm erreichen. Die bis zu 10 cm langen grünlichen Kolben entspringen aus den blattartigen Stängeln. Sie erscheinen in den Monaten Juni / Juli. Der weiße Kolben verfärbt sich schließlich braun. Daraus entwickeln sich später dann die Samenstände.

Der Kalmus ist auch eine bekannte Heilpflanze bei Magenverstimmungen.

Verwendung: Diese Pflanzen können 10 cm über dem Wasserstand, aber auch bis zu einer Wassertiefe von 20 cm gepflanzt werden. Kalmus neigt zum Wuchern. Sie lieben einen sonnigen Standort. In einem nährstoffreichen Boden kann der Kalmus ausgedehnte Bestände bilden. Die Ausbreitung der Rhizome kann durch Ausgraben eingedämmt werden. Empfehlenswert wäre daher eine Kultivierung in Körben. Die Pflanzen sind vollkommen winterhart.

Im Handel ist auch die Sorte Acorus calamus „Variegatus“ erhältlich. Diese zeichnet sich durch ihre weiß gestreiften Blätter aus. Sie ist eine äußerst dekorative Staude und besonders gut zur Aufhellung von dunklen Partien geeignet.

In der Natur trifft man den Kalmus oft am Ufer von Dorfweihern an.

Das aromatische Rhizom der grünen Wildformen findet bei der Herstellung von Kräuterlikören Verwendung.

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