Blauer Eisenhut – Gartenblumen

Blauer Eisenhut – Aconitum napellus L.

Allgemeines: Der Blaue Eisenhut gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae). Er wächst auf Wiesen und an Hängen in den Alpen, Karpaten und anderen europäischen Gebirgen wild.

Aconitum napellus
Blauer Eisenhut – Aconitum napellus

Die bis 1,20 m hoch werdende Staude hat eine rübenförmige Wurzel und handförmig fünf- und siebenteilige Blätter. Ihre kräftig blauen Blüten stehen in einer lockeren, vielblütigen Traube zusammen. Die stark giftige Pflanze ist schon lange in Gartenkultur anzutreffen.

Blütezeit: Juni bis August

Kulturansprüche: Der Blaue Eisenhut liebt wie alle Aconitum-Arten einen feuchten und nährstoffreichen Humusboden in sonniger bis halbschattiger Lage im Garten.

Er eignet sich zur Einpflanzung in Staudenbeete und auch als Wildstaude für Naturgärten. Zusammen mit Astilben und Indianernesseln kann er in bunten Staudenbeeten mit seiner relativ langen Blütezeit eine Weile erfreuen. Die Blumen sind auch für Vasenschmuck geeignet.

Vermehrt wird durch Teilung des Wurzelstockes im zeitigen Frühjahr oder auch durch Aussaat im Spätherbst. Die Pflanze ist nämlich ein Frostkeimer, der Samen geht erst nach Frosteinwirkung auf.

Häufig ist auch Aconitum carmichaelii Debeaux (syn. Aconitum fischeri Forb. et Hemsl. non Rchb.) aus Ostasien mit einer Blütezeit im August bis September im Garten anzutreffen.

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