Dornauge – Fische für’s Aquarium

Dornauge ( Acanthophthalmus myersi)

Diese Spezies stammt aus Thailand. Die Fische haben einen sehr langen und schlangenförmigen Körper mit sehr stark reduzierten Flossen. Sie können eine Körperlänge bis 8 cm erreichen. Der Mund ist unterständig. Typisch für das Dornauge sind drei Paar Barteln unter dem Mund.

Dornaugen
Von Linton Tuleja – original upload by en:User talk:Bonhilda, CC BY-SA 3.0

Die Grundfarbe der Fische ist Gelblich. Sie wird durch elf dunkle, vertikale Bänder durchbrochen. Diese laufen mehr oder weniger spitz zum Bauch zu. Die Weibchen haben im Gegensatz zu den Männchen einen größeren Körper.

Nahrung: Diese Fische sind Allesfresser. Ihre Nahrung besteht aus Lebend- und auch Trockenfutter. Allerdings muss dieses dann fein zerkleinert sein. Wichtig ist, dass das sich verabreichte Futter auf dem Beckenboden ablagert, da sich das Dornauge meist auf dem Grund aufhält.

Eine Mahlzeit sollte aber auch pflanzliche Nahrungsmittel wie Salat und Spinat enthalten. Diese können auch tiefgefroren sein und müssen dann aber aufgetaut werden.

Verhalten: Das Dornauge verbringt fast den ganzen Tag unter Stämmen und Steinen. Der Fisch wird erst in den Nachtstunden aktiv. Hier durchstöbert er jede Ecke des Becken nach Futter.

Die Fische sind sehr ruhig und friedlich. Eine Vergesellschaftung mit anderen friedliebenden Arten ist kein Problem.

Fortpflanzung: Eine Vermehrung im Aquarium ist in der Regel sehr schwierig, eigentlich unmöglich.

In der Natur werden die Eier vom Weibchen an der Wasseroberfläche abgelegt. Sie bleiben hier an den Wurzeln und den Blättern der Schwimmpflanzen haften.Typisch für diese Fischart sind die glänzend grünen Eier.

Haltung: Das Becken für die Haltung von Dornaugen muss eine entsprechende Kapazität haben. Es sollte mindestens 80 Liter Fassungsvermögen besitzen und über einen dunklen und weichen Bodengrund verfügen. Er sollte mit feinem Sand, Kies oder Erde bedeckt sein. Weiterhin ist ein reicher Bestand an Wasserpflanzen und Wurzteln etc. wichtig.

Die Wassertemperatur sollte zwischen 23 und 25 °C liegen, bei einem pH-Wert um 6,5 bis 7 und einer Härte zwischen 5 und 10 °dGH. Wichtig ist ein guter Filter. Daneben sollte häufig ein teilweiser Wasserwechsel erfolgen. Das Becken muss schwach beleuchtet werden und eine gute Sauerstoffanreicherung vorweisen.

Es sollten niemals Einzelfische im Becken gehalten werden, den Einzeltiere lassen sich nur selten im offenen Wasser blicken. Empfehlenswert sind mindestens drei bis vier Exemplare.

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