3-D-Diät – Abnehmen & Figur halten

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Ein Arzt namens Jean-Claude Houdret erfand die 3-D-Diät. Die 3-D-Diät besteht aus drei Stufen. Die erste Stufe befasst sich mit der Kalorienzufuhr. Ungefähr 800 bis 900 Kalorien dürfen nur pro Tag zu sich genommen werden.

Was verbirgt sich hinter der „3 – D – Diät“?

3 D Diät
3-D-Diät – Abnehmen in drei Stufen

Diverse Eiweiße als Pulver und verschiedene Gemüsesorten wie Rosenkohl, Paprika, Tomaten und Spargel stehen auf dem Speiseplan. Zusätzlich soll pro Tag mindestens ein Liter Wasser getrunken werden.

Ein schneller Erfolg wird von dem Erfinder versprochen. Alle zehn bis 14 Tage wird empfohlen zum Hausarzt zu gehen, um eine Blutkontrolle machen zu lassen, denn durch die einseitige Ernährung kann ein  Nährstoff- und Mineralstoffmangel entstehen. Diese erste Stufe dauert zwei bis drei Wochen.

Die zweite Phase besteht aus nur einem Frühstück oder einem Abendbrot aus Eiweißpulver. Auch für die übrigen Mahlzeiten gibt es strenge Diätvorschriften. Die Kalorienzufuhr pro Tag beläuft sich zwischen 1000 und 1200 Kalorien. Lebensmittel wie zum Beispiel Geflügel, Fisch, Eier oder jede Menge Gemüse genauso wie fettarmer Quark sind in dieser Phase erlaubt. Diese Form der Phase kann über Monate andauern.

In der dritten und letzten Phase sollen 1200 bis 1600 Kalorien aufgenommen werden. Auf dem Speisezettel stehen verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Vollkornbrot, Milchprodukte, Fisch, Geflügel und Meeresfrüchte dürfen ebenfalls gegessen werden. Zusätzlich zu den Lebensmitteln nimmt man Proteinpulver ein. Diese Phase kann ebenfalls mehrere Monate durchgeführt werden.

Die 3 – D – Diät ist dank der teuren und exklusiven Zutaten recht teuer. Die Nahrungsergänzungsmittel sind nur bei einem Anbieter zu erhalten. Der wichtigste Punkt – die Ernährungsumstellung- bleibt bei dieser Diät vollständig auf der Strecke.

Die Zusammenstellung der Ernährung ist nicht ausgewogen und das Sportprogramm mehr als dürftig. Der Jo-Jo-Effekt wird durch die ersten beiden Phasen noch begünstigt.

Zusätzlich werden durch den sehr hohen Einweiß-Gehalt der Nahrung die Nieren belastet. Diese Diät hat von Stiftung Warentest ein ungeeignet erhalten. Viel Geld verliert man bei dieser Diät, sein Gewicht jedoch nur mäßig oder auf Dauer gar nicht. Nach dem dürftigen Erfolg bleibt dem Kunden nach einigen verzweifelten Fehlversuchen oft nichts anderes übrig, als eine andere Diät zu versuchen.3

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